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Umfragen: Bevölkerung gegen Kopfpauschale

Umfragen zur Kopfpauschale liefern ein eindeutiges Meinungsbild in der Bevölkerung. Durchweg wird die Einführung einer Kopfpauschale von den Bürgerinnen und Bürgern kritisch gesehen. So gaben in einer im Februar 2010 veröffentlichten Umfrage mehr als 80 Prozent der Befragten an, die Umstellung auf eine einkommensunabhängige Kopfpauschale abzulehnen. Das ergab eine Umfrage der Institute Faktenkontor und Toluna im Auftrag des Handelsblatts.

Eine andere Erhebung vom Februar 2010, durchgeführt vom Institut TNS Infratest, ergab bei 1000 befragten Bürgern ein ähnliches Meinungsbild. Die Frage, welches Krankenversicherungsmodell sie bevorzugen – die Bürgerversicherung (SPD-Konzept) oder die Kopfpauschale (CDU/FDP) – beantworteten 73 Prozent der Befragten zugunsten der Bürgerversicherung. Das Krankenversicherungsmodell mit einkommensbezogenen Beiträgen wurde also von rund 3 von 4 vier Befragten vorgezogen. Nur 22 Prozent der Befragten sprachen sich für die Kopfpauschale aus. Dabei zog sich die Ablehnung der Kopfpauschale durch alle gesellschaftlichen Gruppen. Selbst bei Parteianhängern von Union und FDP fiel das Konzept der Kopfpauschale durch.

Die Ablehnung der Kopfpauschale durch die Bevölkerung ist nicht neu. Bereits im Jahr 2005, als das Modell der Kopfpauschale schon einmal diskutiert wurde, äußerten sich die Bürger in einer Umfrage ähnlich ablehnend. Eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung ergab damals, dass lediglich 30 Prozent der Befragten das Konzept einer Kopfpauschale als gerecht empfinden - bei einer angenommenen Beitragshöhe von 170 Euro. Mit sinkender Höhe der Pauschale stieg die Zustimmung zur Kopfpauschale allerdings. Immerhin 47 Prozent der Befragten befürworteten die Einbeziehung aller Einkommensarten in die Beitragsberechnung, also auch Zinsen, Mieten oder Aktiengewinne, was voraussichtlicher Bestandteil des Kopfpauschalen-Konzepts der Regierung ist.