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Kopfpauschale: PKV sieht Wettbewerbsverzerrung

Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) – die zentrale Vertretung der privaten Krankenkassen – schaut mit Sorge auf die geplante Umstellung auf eine einkommensunabhängige Kopfpauschale für die gesetzlichen Kassen. Durch die faktische Angleichung des Beitragssystems sehen sich die privaten Krankenkassen in ihrer Existenz bedroht.

Die zunehmende Steuerfinanzierung der gesetzlichen Kassen, die mit der Kopfpauschale einhergeht, benachteilige einseitig die PKV und verzerre den Systemwettbewerb zwischen PKV und GKV, so der PKV-Verband. Eine Kopfpauschale mit einheitlichen Leistungen der Kassen schade nur dem  Wettbewerb unter den Kassen und begünstige den Weg zur gesetzlichen Einheitskasse.

Eine Wettbewerbsverzerrung sieht die PKV darin begründet, dass die PKV für ihre Pauschalbeiträge Kosten berücksichtigen muss, die die GKV ihrerseits komplett aussparen kann. Dazu werden Altersrückstellungen oder das Einkalkulieren von steigenden Kosten für die  Leistungsanbieter (Ärzte, Apotheker) gezählt. Die PKV sei daher bei der Beitragsfestlegung gegenüber den Kopfpauschalen der gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr wettbewerbsfähig.

Kritik der PKV erntet auch die zunehmende Steuerfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Der steuerfinanzierte Sozialausgleich für Geringverdiener verschlinge Milliarden und mache Steuererhöhungen unvermeidbar. Steigende Kosten im Gesundheitsbereich würden dieses Steueraufkommen für Geringverdiener automatisch erhöhen. Im Ergebnis sei der Staat der unmittelbare Träger des Gesundheitsrisikos.

Letztlich drohe dem System der Krankenversicherung die Entstehung der Einheitskasse. Die Kopfpauschale biete nur einen einheitlichen Versicherungsschutz, der den individuellen Versicherungswünschen  der Beitragszahler nicht gerecht werde. Bieten alle Kassen die gleichen Leistungen zum gleichen Preis an, sei weder Wahlfreiheit noch Wettbewerb möglich. Aus Sicht der PKV erscheint die Einheitskasse daher als logische Konsequenz der Kopfpauschale.